Mia

Raum Frankfurt


Über Mia

Mia sucht dringend ein neues Zuhause. Sie ist eine sehr liebevolle, anhängliche, sanfte, verschmuste und menschenbezogene Hündin, die ihre Menschen über alles liebt – ihre Zweibeiner sind ihr einfach das Allerwichtigste. Sie bleibt zuverlässig allein, orientiert sich gut an ihren Bezugspersonen und kommt in einem ruhigen, strukturierten Rahmen gut zur Ruhe. Stubenrein ist sie inzwischen auch.

Außerdem hat sie nicht nur ein bildhübsches, sondern auch ein sehr schlaues Köpfchen und liebt es, sich zu bewegen. Regelmäßiges Auspowern auf der Wiese (aktuell noch an der Schleppleine), lange Gassigehrunden in Verbindung mit Kopfarbeit wie bspw. Schnüffeln, Suchen oder auch Hundesport sind für Mia essentiell. Sie hat so viel Energie, dass zwei Spaziergänge am Tag nicht ausreichen. Sie braucht mehr, um zufrieden zu sein. Freilaufen geht zurzeit noch nicht, da sie einen gewissen Jagdtrieb hat und Katzen, Eichhörnchen etc. sehr spannend findet 😊. Das muss noch fleißig geübt werden.

Mia ist eine sehr sensible Hündin, die zwar körperliche Nähe braucht und auch sucht, ihr gleichzeitig aber auch mal zu viel werden kann. Leider hat sie sich angewöhnt, in solchen Momenten ab und an nach ihren Menschen zu schnappen und vereinzelt auch zu beißen, und das ohne erkennbare, vorherige Ankündigung. Das ist natürlich ein No Go, vor allem, wenn kleine Kinder im Spiel sind.

Deshalb suchen wir für Mia nun dringend neue Menschen mit viel Hundeverstand, Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihre Körpersprache und Distanzsignale erkennen und respektieren und ihr die Sicherheit und Verlässlichkeit geben – in ihrem ganz eigenen Tempo. Ihre aktuellen Besitzer arbeiten bereits an ihrer Impulskontrolle. Das muss im neuen Zuhause unbedingt fortgesetzt werden.

Außerdem braucht sie liebevolle Konsequenz und Klarheit beim Geben von Signalen und Setzen von Grenzen. Im künftigen Haushalt sollten natürlich keine Kleinkinder mehr leben. Außerdem müssen ihre Zweibeiner viel Zeit und Lust haben, sie täglich auszulasten, und das über die „normale“ Gassirunde hinaus. Hundesport, viel Kopfarbeit und körperliches Auspowern sind für Mia sehr wichtig.

Mit anderen Hunden hatte Mia die letzten Monate wenig Kontakt, weil die Begegnungen nicht immer einfach waren. In ihrer Zeit bei uns im Tierheim entschied sie vor allem nach Sympathie. Das Video unten zeigt sie in Action mit anderen Hunden bei unserem damaligen Hundetrainer auf Teneriffa. Sie kann also durchaus Spaß mit Artgenossen haben, reagiert bei zu viel Nähe aber möglicherweise ähnlich wie oben beschrieben. Wir glauben deshalb, dass sich Mia als Einzelhund am wohlsten fühlen würde.

Ansonsten ist Mia eine sehr sanfte, loyale und menschenbezogene Hündin und eine ganz tolle Begleiterin – in einem für sie passenden Umfeld. Als sie das erste Mal ihr Zuhause verlor, damals noch auf Teneriffa, brach ihre Welt zusammen. Nach ihrem Aufenthalt bei uns im Tierheim, der für sie sehr schlimm war, holte ihre neue Familie sie nach Deutschland. Leider verliert sie nun noch einmal ihre Menschen. Wir hoffen sehr, dass es sie nicht noch einmal so aus der Bahn werfen wird, wie beim ersten Mal.

Es wird also allerhöchste Zeit, dass diese tolle Maus endlich irgendwo ankommen und bleiben darf. Sie soll nicht zum Wanderpokal werden und von Haushalt zu Haushalt ziehen müssen. Wir suchen IHRE Menschen und hoffen, sie bald zu finden.

Unten finden Sie zwei Charakterbeschreibungen über Mia: die erste stammt von den aktuellen Besitzern, die zweite aus der Zeit im Tierheim bei uns auf Teneriffa. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und lernen Sie diese Herzenshündin im Raum Frankfurt kennen. Wenn Sie sicher sind, dass Sie Mia ein Zuhause auf Lebenszeit schenken können und möchten, dann melden Sie sich dringend bei uns. Jeder Tag zählt!

Beschreibung aus Mias Tierheim-Zeit
Notfall Mia sucht ganz dringend „ihre“ Menschen! Bei uns im Tierheim ist sie totunglücklich. Sobald sie die Aufmerksamkeit ihrer Zweibeiner bekommt, ist sie happy. Sie überdreht dann ziemlich und ist außer sich vor Freude. Das geht wirklich ans Herz. Sie kann auch richtig frech und wild werden – auf eine sehr süße Art! Sie spielt unheimlich gerne, hat extreeeeem viel Energie und ist sehr freiheitsliebend. Eingesperrt zu sein, fällt ihr sehr schwer.

Als sie von ihrer Familie bei uns abgegeben wurde, litt sie Höllenqualen und ganz furchtbar unter der Trennung. Sie war es offensichtlich auch überhaupt nicht gewöhnt, eine Weile ohne ihre Bezugspersonen zu sein – was im Tierheim aber ja leider nicht ausbleibt. Jedes Mal, wenn wir sie alleine in ihrem Gehege zurückließen, weinte sie bitterlich – das tat uns unheimlich weh.

Ihre Familie gab sie übrigens nicht leichtfertig und nur unter vielen Tränen ab, weil sie einfach keine Bleibe mit Hund fanden. Auf Teneriffa ist das wirklich ein großes Problem.

Wann immer sie im Tierheim die Möglichkeit hatte, kletterte Mia über 2,5 m hohe Zäune, nur um bei uns sein zu können. Deshalb mussten wir sie „strafversetzen“ – in ihrem neuen Freilauf war das obere Ende des Zauns angeschrägt und vergittert, sodass ihr ihre Kletterkünste hier leider nichts nutzten. Dort sollte sie lernen, auch mal das Alleinsein auszuhalten, auch wenn es uns das Herz brach. Mit anderen Hunden konnten wir sie zu der Zeit noch nicht zusammensetzen, weil sie bei Ankunft unkastriert und gerade läufig war.

Als wir dann die Möglichkeit hatten, Mia bei einem Hundetrainer unterzubringen, nutzen wir diese Chance sofort. Denn dort hatte sie viel mehr Kontakt zu ihren Menschen als bei uns im Tierheim. Sie braucht Zweibeiner wie die Luft zum Atmen. Dort lebte Mia einige Zeit und lernte auch den Umgang mit Artgenossen kennen. Scheinbar hatte sie in ihrer früheren Familie kaum Kontakt zu anderen Hunden und war mit ihnen ziemlich überfordert. Inzwischen hat sie hier dazugelernt, entscheidet aber dennoch nach Sympathie. Manchmal kann sie unangenehm werden und verteidigt ihre Menschen vor Artgenossen – ob aus Eifersucht oder aus einem Schutzbedürfnis heraus, wissen wir aktuell noch nicht.

Da der Hundetrainer irgendwann den Platz für einen neuen Notfall brauchte, kam Mia schließlich wieder zu uns ins Tierheim … und leidet seitdem extrem. Sie zeigt leider stark stereotypes Verhalten – sie dreht sich minutenlang im Kreis und jagt ihren Schwanz. Es ist einfach nur schrecklich. Sie muss ganz dringend das Tierheim verlassen und ein neues Zuhause finden. Der Tierheimalltag bringt sie um den Verstand ☹.

Mia muss sich unbedingt mehrere Stunden täglich auspowern können. Wir denken da in Richtung „Schlittenhundesport“ o.ä. Das ist nicht übertrieben, sie ist wirklich die kraftvollste, energetischste und anstrengendste Hündin, die wir je kennengelernt haben 😊. Ein Duracell-Hase wie aus dem Bilderbuch. Das bedeutet für die Besitzer gute Nerven, viel Zeit, Kraft und Lust, gemeinsam mit dem Hund extrem aktiv zu sein! Auch alle anderen Hundesportarten, bspw. Agility oder Mantrailing, kämen als Ergänzung in Frage, da sie ein wahnsinnig schlaues Köpfchen hat und sehr, sehr, sehr gelehrig ist.

Mia ist auch sehr sensibel, verkuschelt, lieb, liebebedürftig, anhänglich und emotional, das sollten ihre Menschen im besten Fall ebenfalls sein oder zumindest verstehen.

Mia ist definitiv ein Hund für fortgeschrittene Hundehalter. Wir suchen für sie sehr aktive Menschen mit einem großen Herzen, viel Hundeverstand, Liebe und Geduld. Am wichtigsten ist ihr, dass sie überall dabei sein darf und wirklich ausgelastet wird.

Beschreibung der aktuellen Familie
Zuerst möchte ich sagen, dass Mia im Grunde ein ganz toller Hund ist. Sie hat in den letzten Monaten unglaublich viel gelernt, sie bleibt problemlos mehrere Stunden allein, ist im Alltag lieb, anhänglich und hat ein sehr warmes Wesen. Wir haben sie wirklich ins Herz geschlossen und ich bin dankbar, dass sie die Chance bekommen hat, bei uns anzukommen.

Über weite Strecken lief es tatsächlich richtig gut, gerade deshalb trifft es uns jetzt besonders, dass sich die Situation in den letzten Wochen so anders entwickelt hat. Trotz mehrwöchigem Training und viel Management zeigt sich jedoch, dass ihr die Impulskontrolle in bestimmten Situationen weiterhin schwerfällt. In den letzten Wochen kam es wiederholt zu Schnapp- bzw. Beißsituationen, zweimal auch mir gegenüber und inzwischen zum vierten Mal bei unserem kleinen Sohn, zuletzt heute im Gesichtsbereich. 

Nach einem dieser Vorfälle haben wir Mia tierärztlich untersuchen lassen, weil wir zunächst vermutet hatten, dass eventuell Schmerzen oder eine lokale Problematik dahinterstecken könnten (Warnschnappen). Der Tierarzt konnte jedoch keine Ursache feststellen. Die Situationen traten trotz Aufsicht und vorsichtigem Umgang auf und teilweise sehr plötzlich „aus dem Nichts“. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht es für uns im Familienalltag mit Kleinkind nicht mehr verantwortbar.

Unser Eindruck ist, dass Mia körperliche Nähe nur dann gut zulässt, wenn für sie wirklich alles passt und dass es uns, trotz Erfahrung und sehr bewusster Führung, schwerfällt, diese Grenze zuverlässig einzuschätzen.


Daten Mia


 

Wie Mia damals zu uns ins Tierheim kam

Ihre Besitzer mussten 2024 umziehen. Da es auf Teneriffa kaum Mietwohnungen gibt, in denen Tierhaltung erlaubt ist, brachten sie die Hündin unter Tränen zu uns.


Fotogalerie

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