FAQ

Was Sie wissen wollten…

Wie kann ich einen Hund oder eine Katze aufnehmen? Wie funktioniert eine Flugpatenschaft. Diese und viele andere Fragen werden hier bei den FAQ (frequently asked questions) beantwortet.

Anschaffung einer Katze

Grundsätzlich sollte die Anschaffung einer Katze vorher gut überlegt sein und sollte, besonders im Sinne des Tieres, nicht spontan getroffen werden. Es geht darum die Verantwortung für ein Tier bis an sein Lebensende zu übernehmen.

Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte ist, ob man sich über viele Jahre an ein Tier binden kann und möchte und man in seinem Alltag wirklich die notwendige Zeit aufbringen kann, die eine Katze benötigt. Neben Job, Alltag, Hobbies und anderen privaten Verpflichtungen kann eine unüberlegte und spontane Anschaffung für Mensch und Tier schnell zur Belastung werden. Auch Katzen wollen so viel Zeit wie möglich mit ihren Menschen verbringen und nicht den ganzen Tag alleine Zuhause sein. Katzen in Wohnungshaltung müssen mehr beschäftigt werden, brauchen viel Spiel- und Streicheleinheiten.

Kosten

Auch der finanzielle Aspekt sollte vor der Anschaffung bedacht werden. Anschaffung, Zubehör, Futter, Impfkosten, eventuell zusätzliche Behandlungs-kosten, oder Medikamente bei Krankheit, sind Kosten, die auf einen Katzenhalter zu kommen.

Gerade bei Tieren aus dem Tierschutz ist es besonders wichtig die Anschaffung vorher gut zu überdenken.

Manche Tiere sind bereits enttäuscht worden und möchten natürlich nicht wieder irgendwann wegen einer unüberlegten Entscheidung abgeschoben und  nach einigen Jahren wieder verlassen werden. Denn Katzen sind sehr sensibel und für die meisten ist es schwer neues Vertrauen zu fassen und sich wieder neu einzuleben.

Aktuell haben wir leider keine Pflegestellen, da die letzten Stellen die Tiere am Ende immer behalten haben 😊. Das ist natürlich super für die Tiere, aber für uns bedeutet das immer wieder die erneute Suche nach vorübergehenden Körbchen. Wenn Sie tierlieb sind, optimalerweise in unserer Nähe wohnen und viel Zeit für einen Vierbeiner haben, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Email.

Wir freuen uns sehr über ehrenamtliche Helfer, die unser Team in unserem Tierheim und Gnadenhof auf Teneriffa unterstützen möchten. Der Mindestaufenthalt liegt bei 3 Wochen, die Unterbringung erfolgt direkt im Tierheim. Sprechen Sie uns an!

Sofern uns Ihre vollständige Adresse vorliegt, erhalten Sie automatisch am Anfang eines jeden Jahres Ihre Spendenquittung für die zurückliegenden 12 Monate.

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft von Tierfreunden und unterstützen Sie unsere Arbeit. Jedes Mitglied findet Gehör, bspw. bei unserer jährlichen Mitgliederversammlung. Mit einer monatlichen Spende ab mind. € 5,00 helfen Sie uns und unseren Vierbeinern enorm. Hier geht’s zum Mitgliedsantrag: https://archenoah.de/so-koennen-sie-helfen/mitglied-werden/.

Wir haben neben den vielen Vermittlungstieren auch unzählige Gnadenhof-Bewohner, die aus den verschiedensten Gründen nicht vermittelbar sind. Sie dürfen bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben und genießen ihren Rundum-Service bei uns. Für diese Hunde und Katzen suchen wir symbolische Paten.

Mit der Übernahme einer Patenschaft helfen Sie, die Versorgung unserer vielen Dauergäste langfristig zu sichern, denn Futter, Medikamente etc. kosten uns ein kleines Vermögen. Jeder Pate erhält eine Urkunde sowie detaillierte Informationen zu seinem Patentier.

Wenn Sie unsere vielen hungrigen Mäulchen mit einer Patenschaft unterstützen möchten, füllen Sie bitte das Patenschafts-Formular aus und senden uns dieses zu. Unsere Vierbeiner danken es Ihnen von Herzen! Mehr erfahren Sie hier: https://archenoah.de/pate-werden/.

Viele unserer Katzen, die wir auf der Website vorstellen, befinden sich bis zur Vermittlung in unserem Tierheim auf Teneriffa. Von dort aus vermitteln wir sie quasi direkt ins neue Zuhause. Andere Katzen wiederum sind bereits in Deutschland auf unserer Pflegestelle und können dort kennengelernt werden.

Gundsätzlich machen wir immer einen Vorbesuch bei Interessenten. Das bedeutet, dass wir sie Zuhause besuchen und herausfinden, ob Mensch und Katze auch zusammenpassen. Wenn dieser Besuch positiv ausfällt, kann eine Vermittlung erfolgen.

Bei erfolgreicher Vermittlung  wird das Tier dann entweder von Teneriffa aus nach Deutschland ausgeflogen und direkt am Flughafen übergeben. Oder die Katze zieht von ihrer Pflegestelle in Bensheim direkt in ihr neues Zuhause.

Falls Sie also ernsthaft an einer unserer Katzen interessiert sind, füllen Sie bitte unser Vermittlungsformular aus und lassen Sie uns so schon einmal die wichtigsten Infos über sich zukommen. Wir setzen uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung und besprechen alle offenen Fragen.

Hinweis:

  • Wir vermitteln unsere Katzen in reine Wohnungshaltung.
  • Leider ist es uns nicht  möglich, unsere Vierbeiner deutschlandweit zu vermitteln, da wir nicht überall Partner haben, die uns bei der Vermittlung unterstützen. Eine Vermittlung außerhalb Deutschlands ist zur Zeit ebenfalls nicht möglich.
  • Unsere Katzen werden mit Schutzvertrag vermittelt. Sie besitzen den EU-Heimtierausweis, sind gechipt, vollständig schutzgeimpft und auf Leukose und FIP/FIV getestet.

Ablauf Vermittlung von Hunden

Die meisten unserer Hunde, die wir auf der Website vorstellen, befinden sich bis zur Vermittlung in unserem Tierheim auf Teneriffa. Wir vermitteln unsere Hunde in den meisten Fällen direkt ins neue Zuhause, oder über unsere Partnertierheime in Deutschland. 

Unsere Hunde werden mit Schutzvertrag vermittelt. Sie besitzen den EU-Heimtierausweis, sind gechipt, vollständig schutzgeimpft und auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Da wir zu wenige Pflegestellen für unsere Hunde in Deutschland haben, ist es uns nicht immer möglich, unsere Hunde deutschlandweit direkt zu vermitteln! Eine Vermittlung außerhalb Deutschlands ist zurzeit nicht möglich.

 Bitte füllen Sie unser Vermittlungsformular aus und lassen Sie uns so schon mal die wichtigsten Infos zu kommen

  • Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung sprechen mit Ihnen über das Tier, Ablauf der Vermittlung, Kosten, Haltungsanforderungen etc.

Wir machen vor der Vermittlung einen Vorbesuch bei Interessenten, das heißt wir besuchen immer vorher das neue potentielle Zuhause und schauen, ob Mensch/Zuhause mit dem Hund zusammen passen. Bei erfolgreicher Vermittlung  wird das Tier dann nach Deutschland ausgeflogen und direkt am Flughafen, oder in unserem Büro in Bensheim übergeben.

Manche Hunde finden auch über unsere Partnertierheime in Deutschland ein neues Zuhause. In diesem Fall kann das Tier vorher persönlich  kennengelernt und besucht werden. Die Vermittlung übernimmt dann das jeweilige Tierheim.

 

Kosten

Die Vermittlungsspende für einen Hund beträgt 250,-€ (unkastriert) oder 300,-€ (kastriert)

Da wir zu wenige Pflegestellen für unsere Hunde in Deutschland haben, ist es uns nicht immer möglich, unsere Hunde deutschlandweit direkt zu vermitteln! Eine Vermittlung außerhalb Deutschlands ist zurzeit nicht möglich.

Ja! Wir sind als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und erhalten keinerlei staatlichen Zuschüsse. Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge, Patenschaften oder auch Erbschaften. Ihre Spende ist also lebenswichtig für unsere Vierbeiner!

Na klar! Wir suchen immer händeringend tierliebe Menschen, die unser  Team in Bensheim als Katzenstreichler, Bürohilfe oder bei Veranstaltungen unterstützen möchten. Wenn Sie unter der Woche stundenweise Zeit haben und etwas Sinnvolles tun wollen, kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns!

Ja, unbedingt! Wenn Sie von Teneriffa Süd nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg oder Stuttgart fliegen, dann sind Sie unser Mann/unsere Frau 😊. Die Abwicklung übernehmen natürlich wir. Kosten entstehen Ihnen auch keine. Füllen Sie am besten unser Flugpaten-Formular aus und schicken uns dieses zu. Wir prüfen dann, ob a) die Airline ein Tier mitnehmen kann und b) ob das Tier in Deutschland an dem Termin auch eine Unterkunft bzw. ein Zuhause hat. Hier gibt’s weitere Infos: https://archenoah.de/so-koennen-sie-helfen/flugpatenschaft/.

Sehr gerne! Unsere Vierbeiner freuen sich immer sehr über Sachspenden. Hier finden Sie einen kleinen Wunschzettel: https://archenoah.de/sachspenden/.

Sofern ganz klar ist, dass das Tier herrenlos ist, können Sie sich mit dem Thema „Ausfuhr des Tieres“ durchaus beschäftigen. Folgendes ist hierbei jedoch zwingend zu beachten:

  • Halten Sie sich unbedingt an die Einfuhrbestimmungen der EU. Das Tier muss
    • gechippt sein
    • über eine gültige, mindestens 3 Wochen alte Tollwutimpfung verfügen. Das bedeutet außerdem, dass das Tier mindestens 4 Monate alt sein muss, da es frühestens mit 3 Monaten gegen Tollwut geimpft werden kann.
      è Um eine Grundimmunisierung zu schaffen, muss das Tier 2 x innerhalb von 21 oder 28 Tagen (je nach Tierarzt) geimpft werden.
    • einen gültigen EU-Impfausweis besitzen
    • eine aktuelle Parasitenbehandlung vorweisen
    • gesund sein. Die Gesundheit des Tieres muss durch einen Tierarzt bestätigt werden.

  • Falls Sie nach Deutschland fliegen, muss das Tier für Ihren Flug angemeldet und gebucht werden. Schauen Sie auf der Homepage der entsprechenden Airline einfach unter „Tierbeförderung“ o.ä. nach deren Vorgaben. Der Transport des Tieres kostet natürlich auch Geld. Der Betrag ist Airline-abhängig.

  • Haben Sie sich über die gängigen Mittelmeerkrankheiten informiert? Auf Teneriffa gibt es aktuell folgende, sogenannte „Mittelmeerkrankheiten“ bei Hunden:
    • Filaria
    • Ehrlichiose (selten)
    • Leishmaniose (selten)
    • Babesiose (selten)
  • Bei Katzen gibt es keine „Mittelmeerkrankheiten“.

Auch wenn das Tier gesund scheint, kann es durchaus eine der oben genannten Krankheiten in sich tragen. Wir raten daher, umgehend einen entsprechenden Bluttest beim Tierarzt Ihres Vertrauens zu machen und das Tier impfen zu lassen. Aufgrund der Inkubationszeiten kann es zu einer Überschneidung zwischen Ansteckung und Impfung kommen. Zur Sicherheit sollte deshalb der Bluttest nach ca. 6 Monaten wiederholt werden.

Leider kommt es auf Teneriffa immer wieder vor, dass Menschen ihre Hunde extrem schlecht halten. Was in unseren Augen größte Tierquälerei ist, wird dort oft achselzuckend hingenommen, toleriert und nicht selten auch vehement verteidigt. Ob in dunklen Verschlägen, an der Kette, gefangen in dreckigen Innenhöfen, auf Dachterrassen der glühenden Sonne ausgesetzt, alleine, getreten, geschlagen, verwahrlost … immer wieder melden sich besorgte Tierfreunde, in der Regel Deutsche, die uns von solchen Haltungen berichten. Und wir stehen machtlos davor, können nichts dagegen tun! Denn das spanische Tierschutzgesetz, ähnlich übrigens wie das deutsche, gibt lediglich vor, dass das Tier Zugang zu Futter, Wasser und ein Dach über dem Kopf haben muss. Fehlt einmal ein Unterschlupf oder ein Sonnenschutz, wird oft darüber hinweggesehen.

Wenn Sie Zeuge einer solchen Haltung werden, können und sollten Sie dennoch etwas tun: Melden Sie es auf jeden Fall der Polizei! Natürlich kann es passieren, dass trotzdem niemand etwas dagegen übernimmt, aber es ist die einzige Chance, die dieses Tier hat! Die Polizei muss dem Ganzen „eigentlich“ nachgehen. Je nachdem, in welcher Gemeinde der Fall liegt und ob der diensthabende Polizist tierfreundlich ist oder nicht, wird er versuchen, die Lebensumstände des Tieres etwas zu verbessern. Oft kommen die Polizisten aber auch nicht wieder, wenn beim ersten Besuch niemand die Tür öffnet. Das ist leider eine Tatsache.

Nichtsdestotrotz: Je mehr Menschen sich für eine bessere Tierhaltung einsetzen und ihre Augen nicht länger verschließen, desto eher kann sich etwas ändern! Deswegen unsere Bitte: Gehen Sie nicht blind an Tierleid vorbei, werden Sie aktiv und sprechen Sie darüber! Nur so kann sich langfristig etwas ändern.

Leider können wir als Tierschutzverein in solchen Fällen nicht helfen. Wir gelten als Privatperson und haben keinerlei Einfluss auf Ämter, Polizisten etc. Gerne nehmen wir ein solches Tier aber auf, wenn die Besitzer einsichtig und bereit sind, es abzugeben. Aber in der Regel wird bald der nächste Vierbeiner den Platz des vorherigen einnehmen … ein Kreislauf, der nur schwer zu unterbrechen ist.

Wenn Sie bereit sind, den Tierhalter anzuzeigen, kann Ihnen diese Organisation möglicherweise behilflich sein: Imagine Canarias https://www.facebook.com/Imagine-Canarias-293790987972165/.

Ja. Ihr zugewendetes Vermögen kommt sogar zu 100 % den notleidenden Tieren in unserem Tierheim/Gnadenhof zugute, denn wir müssen keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer zahlen. Ihre Hilfe landet also ungeschmälert dort, wo sie so dringend gebraucht wird – bei den vielen Hunden und Katzen auf Teneriffa. Hier erfahren Sie mehr: https://archenoah.de/erbschaft-testament/.

Eine Übersicht aller Tierärze und Tierkliniken auf Teneriffa finden Sie hier.

Eine aktuelle Übersicht der bekannten Tierschutzvereine auf Teneriffa finden Sie hier.

In unserem Gnadenhof leben zurzeit mehr als 80 Katzen und etwa 10 Hunde. Viele von ihnen sind zu scheu, alt oder krank, um vermittelt zu werden. Leukose, Diabetes, Niereninsuffizienz, Blindheit, Amputationen … das sind nur einige der vielen unterschiedlichen Erkrankungen, mit denen unsere Gnadenhofbewohner zu kämpfen haben.

Ihre Schicksale sind ganz unterschiedlich: Die meisten Gnadenhof-Hunde stammen aus extrem schlechter Haltung und werden sich wohl nie so recht mit Menschen anfreunden können. Andere wurden einfach zurückgelassen, weil sie alt oder krank und somit „lästig“ waren. Leider ist dies trauriger Alltag für unzählige Vierbeiner auf der Insel.

Da wir für diese Tiere in der Regel kein Zuhause finden oder sie den Flug nach Deutschland nicht überstehen würden, dürfen sie bis an ihr natürliches Lebensende bei uns bleiben. Wir tun unser Bestes, diesen armen Seelen einen schönen Lebensabend zu bereiten.

Wir haben bisher nur eine kleine Auswahl, stellvertretend für unsere vielen Samtpfoten, eingestellt, da wir nicht von allen Patenkatzen schöne oder genügend Fotos haben. Die scheuen Katzen bspw. leben nahezu unsichtbar in unseren Katzengärten und stehen nur selten für Fotos zur Verfügung 😊.

Wir arbeiten mit www.betterplace.org zusammen, weil es Deutschlands größte Spendenplattform ist. Sie ist gemeinnützig, arbeitet nicht profitorientiert und ist deshalb unsere erste Wahl für projektbezogene Spenden. Dort finden Sie in der Regel immer unterschiedliche Arche-Projekte, die Sie mit Ihrer Spende unterstützen können.

Wichtig:

  1. Im Bereich „Zahlungsübersicht“ wird ein „Beitrag zum Betrieb der Website“ aufgeführt. Diesen Beitrag können Sie beliebig ändern – sowohl nach oben als auch nach unten! Wenn Sie keinen solchen Beitrag leisten möchten, können Sie ihn auf 0 stellen. Sie sind nicht dazu verpflichtet!
  2. 2,5% der Spendensumme behält betterplace.org ein, um damit Kosten wie Bankgebühren, Stromkosten etc. zu finanzieren.

Falls Sie für Ihr Herzensprojekt lieber außerhalb einer solchen Plattform spenden möchten, ist dies natürlich jederzeit möglich. Nutzen Sie dafür bitte unser Spendenformular oder überweisen Sie Ihre Spende auf unser Konto bei der Sparkasse Bensheim, IBAN: DE80 5095 0068 0001 0108 00, BIC: HELADEF1BEN. Ein ganz herzliches Dankeschön im Namen unserer Tiere!

Wir sind als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und erhalten keinerlei staatlichen Zuschüsse. Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge, Patenschaften oder auch Erbschaften. Ihre Spende ist also lebenswichtig für unsere Vierbeiner!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Schützlinge bzw. deren Versorgung (Futter, Medikamente, Impfungen, Kastrationen, sonstige medizinische Versorgung etc.). Hier hilft sowohl eine einmalige Spende als auch eine regelmäßige. Denn die monatlichen Kosten sind enorm hoch.

Mit einer Dauerspende helfen Sie uns dabei, auch langfristig etwas für die notleidenden Tiere auf Teneriffa zu tun.

Sie können uns aber auch auf anderen Wegen helfen: Sachspenden, Ehrenamt … es gibt einiges, das Sie tun können. Schauen Sie doch einfach mal unter https://archenoah.de/so-koennen-sie-helfen/.

Nicht jeder Hund ist ein Streuner! Viele Spanier lassen ihre Vierbeiner herumlaufen – die Hunde können sich also oft völlig frei bewegen. Das bedeutet, dass sie sich eventuell auch von ihrem Zuhause etwas entfernen. Und da auf Teneriffa die Fincas in der Regel außerhalb eines Ortes liegen, ist der Radius für das Tier natürlich entsprechend groß.

Ein halbwegs sicheres Zeichen dafür, dass der Hund jemandem gehört, ist ein Halsband. Hat er eines um, hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Zuhause in der Nähe. Dieses sollte bestenfalls in Sichtweite sein. Gleiches gilt, wenn er gesund und normal genährt aussieht.

Sofern Sie weit und breit kein bewohntes Grundstück sehen, müssen Sie tatsächlich davon ausgehen, dass der Hund ausgesetzt wurde oder weggelaufen ist. Wenn er einen gesunden und munteren Eindruck macht, raten wir Ihnen Folgendes:

  • Fangen Sie das Tier ein, bringen Sie es zum nächsten Tierarzt und lassen Sie einen möglichen Chip auslesen. Ist das Tier gechippt und registriert, wird der Tierarzt mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.
  • Ist der Hund nicht gechippt, wenden Sie sich bitte an eine der ortsansässigen Tierschutzorganisationen (http://www.fecapap.org/asociaciones-2) oder an uns. Sowohl wir als auch die anderen Vereine müssen im Einzelfall entscheiden, ob wir/sie das Tier aufnehmen können.
  • Finden Sie keinen Tierarzt, nehmen Sie bitte gleich Kontakt mit einem Tierschutzverein auf.

Ergänzung Angsthund:

Falls es sich um einen Angsthund handelt, müssen Sie besonders geduldig sein und ruhig bleiben. Viele Hunde machen schlechte Erfahrungen mit Menschen – meist mit Männern – und reagieren panisch auf gut gemeinte Hilfe. Deshalb gehen Sie immer ruhig und bedacht auf einen Hund zu. Wenn er ihn Panik gerät und kopflos davonrennt, landet er möglicherweise unter einem Auto, das will natürlich niemand.

Wurde der Hund in seinem bisherigen Leben geschlagen, hat er möglicherweise auch Angst vor Händen. Zeigen Sie Ihre Hände also nur, wenn sich der Hund dadurch nicht erschreckt.

Zunächst einmal das Wichtigste vorweg: Nicht jeder herumlaufende Hund ist ein Streuner! Viele Spanier lassen ihren Vierbeiner grundsätzlich frei herumlaufen. Da viele Grundstücke keinen Zaun oder keine andere Begrenzung haben, können sich die Hunde also völlig frei bewegen. Das bedeutet, dass sie sich durchaus auch von ihrem Zuhause entfernen und durch die Straßen laufen. Falls Ihnen also innerhalb einer Ortschaft ein freilaufender Hund begegnet, der gesund und munter wirkt, gibt es keine Notwendigkeit, einzugreifen!

Falls das Tier aber krank oder verletzt ist, dann fangen Sie es wenn möglich ein und bringen es zu einem Tierarzt. Dieser kann das Tier erstversorgen und behandeln. Er wird außerdem feststellen, ob der Hund gechippt und registriert ist. Ist das der Fall, sollte der Tierarzt mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.

Falls der Besitzer nicht ausfindig zu machen ist, melden Sie sich bitte bei uns oder jedem anderen Tierschutzverein auf der Insel (http://www.fecapap.org/asociaciones-2). Ob wir das Tier aufnehmen können, müssen wir von Fall zu Fall entscheiden. Eine pauschale Zusage ist hier leider nicht möglich. Natürlich versuchen wir immer, Notfälle in unserem Tierheim unterzubringen, aus Platz- und Personalgründen ist das aber leider nicht immer möglich. In diesem Fall wenden Sie sich daher bitte auch an die anderen Tierschutzorganisationen.

Falls wir Ihnen zusagen, sind wir dennoch auf Ihre Hilfe angewiesen. Durch den Tierheimbetrieb und die Versorgung der vielen Hunde und Katzen, ist es uns nur selten möglich, selbst hin und her zu fahren. Bitte bringen Sie das Tier also zu uns ins Tierheim. Damit helfen Sie uns wirklich sehr!

Ähnlich sieht es bei der Kostenübernahme für das herrenlose Tier aus: Da sich alle privaten Tierschutzvereine ausschließlich über Spenden finanzieren, wäre es natürlich eine große Hilfe, wenn Sie die Rechnung des Tierarztes selbst übernähmen. Damit würden Sie einen großen Beitrag zum Tierschutz auf Teneriffa leisten. Falls Ihnen das nicht möglich ist, wenden Sie sich bitte an einen der Tierschutzvereine oder uns. Wir prüfen dann, ob wir helfen können.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die Polizei einzuschalten. Viele Städte und Kommunen auf Teneriffa arbeiten mit lokalen Tierheimen zusammen. In den meisten werden die Tiere auch nicht getötet, Ausnahmen gibt es aber leider immer noch vereinzelt. Diese Tierheime dürfen Tiere nur aufnehmen, wenn sie von der örtlichen Polizei abgegeben werden, private Abgaben sind nicht möglich. Falls das Tier keinen Chip besitzt, muss es mindestens 20 Tage in diesem Tierheim verbleiben, bevor es in ein neues Zuhause ziehen darf. So hat der mögliche Besitzer die Chance, sein Tier zu finden und nach Hause zu holen.

Wenn Sie in den Bergen unterwegs sind und dort einen Hund finden, wurde er ganz sicher ausgesetzt. Falls er zutraulich ist, versuchen Sie unbedingt, ihn zu fangen und in Ihr Auto zu setzen. Je länger er auf sich alleine gestellt ist, desto scheuer wird er und desto schwieriger ist es, ihn einzufangen. Und genau das kann sein Todesurteil bedeuten. Ohne menschliche Hilfe wird das Tier früher oder später in den Bergen verhungern oder verdursten.

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine WhatsApp. Wir werden mit Ihnen telefonisch klären, ob wir einen Platz für das Tier haben oder eine andere Unterbringung organisieren können. Wir sind in der Regel darauf angewiesen, dass Sie den Hund zu uns bringen, weil wir mit der Versorgung unserer Vierbeiner mehr als ausgelastet sind und leider keine Zeit haben, in die Berge zu fahren, um nach einem Tier zu suchen. Helfen Sie aktiv mit und retten Sie so einem Tier das Leben!

Falls wir keine Möglichkeit haben, das Tier aufzunehmen, oder Sie uns nicht rechtzeitig erreichen, fragen Sie bitte bei einer anderen Tierschutzorganisation an: http://www.fecapap.org/asociaciones-2.

 

Ergänzung Angsthund:

Falls es sich um einen Angsthund handelt, müssen Sie besonders geduldig sein und ruhig bleiben. Viele Hunde machen schlechte Erfahrungen mit Menschen – meist mit Männern – und reagieren panisch auf gut gemeinte Hilfe. Deshalb gehen Sie immer ruhig und bedacht auf einen Hund zu. Wenn er ihn Panik gerät und kopflos davonrennt, landet er möglicherweise unter einem Auto, das will natürlich niemand.

Wurde der Hund in seinem bisherigen Leben geschlagen, hat er möglicherweise auch Angst vor Händen. Zeigen Sie Ihre Hände also nur, wenn sich der Hund dadurch nicht erschreckt.

Finden Sie einen Hund, der ganz offensichtlich verletzt oder krank ist, sollten Sie zunächst herumfragen, ob der Besitzer des Tieres bekannt ist. Falls Ja, sprechen Sie ihn bitte auf den Gesundheitszustand des Tieres an. Er wird sich hoffentlich um seinen Hund kümmern und einen Tierarzt aufsuchen. Falls der Besitzer jedoch der Meinung ist, dass kein Arzt nötig ist, liegt es in Ihrem Ermessen, was zu tun ist. Bei einer schlimmeren Verletzung sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht oder die Polizei eingeschaltet werden. Eine Liste aller Tierärzte auf Teneriffa finden Sie hier: (http://tfe.vetcan.org/establecimientos). Geben Sie bei Ihrer Suche die Gemeinde (Municipio) ein, in der Sie sich bzw. das Tier gerade befinden. Es werden Ihnen dann die Tierkliniken in Ihrer Nähe angezeigt.

Falls kein Besitzer zu finden und das Tier ernsthaft verletzt oder krank ist, sollten Sie ebenfalls die Polizei informieren und/oder das Tier zu einem Tierarzt bringen.

Wenn das Tier beim Tierarzt ist, sollten Sie eine Tierschutzorganisation (http://www.fecapap.org/asociaciones-2) finden, die das Tier anschließend aufnimmt. Natürlich können Sie auch uns kontaktieren. Wir können aus Zeit- und Platzgründen aber leider nicht garantieren, dass wir das Tier auch wirklich aufnehmen können. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen, zu helfen, so gut wir können!

Wichtiger Hinweis: Wir haben keinen Tierarzt in unserem Tierheim, die meisten anderen Vereine auch nicht! Wenn das Tier also ernsthaft verletzt oder krank ist, sollte es unbedingt zu allererst zu einem Tierarzt gebracht werden, bevor Sie es einer Tierschutzorganisation übergeben! Andernfalls verliert es wertvolle und vielleicht lebenswichtige Zeit für seine tierärztliche Behandlung/Erstversorgung.

Möglicherweise müssen Sie die Behandlungskosten übernehmen, da Sie das Tier gebracht haben. Es wäre für alle Beteiligten natürlich eine große Hilfe, wenn Sie das tatsächlich tun würden. Nichtsdestotrotz können Sie aber mit der Tierschutzorganisation klären, ob diese einen Teil oder die gesamten Kosten übernehmen kann. Da sich aber alle privaten Tierschutzvereine der Insel ausschließlich über Spenden finanzieren, leisten Sie mit der Kostenübernahme einen großen Beitrag zum Tierschutz auf der Insel und helfen Organisationen wie uns, weiter bestehen zu bleiben.

Regelmäßig melden sich Touristen bei uns, weil sie während ihres Aufenthaltes auf Tiere stoßen, die entweder Hilfe benötigen oder herumstreunen. In unseren FAQs finden Sie Tipps, wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten. Folgende Fragen haben wir für Sie beantwortet:

  • Sie haben ein Tier (Hund oder Katze) gefunden und möchten es unbedingt mit nach Deutschland nehmen
  • Sie werden Zeuge schlimmer Hundehaltung
  • Was tun, wenn Sie auf Teneriffa einen herumstreunenden Hund außerhalb einer Ortschaft finden
  • Was tun, wenn Sie auf Teneriffa einen herumstreunenden Hund innerhalb einer Ortschaft finden
  • Was tun, wenn Sie auf Teneriffa einen schwer kranken oder verletzten Hund finden
  • Was tun, wenn Sie einen herumstreunenden Hund verlassen in den Bergen finden
  • Wenn Sie einen Hunde-Welpen finden

Wir arbeiten mit Hochdruck an weiteren Fragen, bspw. zum Thema Katzen, Tiershops etc.

Hier noch wichtige Links für Sie:

„Arche News“ ist unser neues Info-Magazin (ehemals „Infobrief“), in dem Sie immer die brandaktuellen Neuigkeiten aus Teneriffa und Deutschland finden. Es erscheint einmal im Quartal und kann sowohl als PDF-Datei von unserer Homepage heruntergeladen als auch per Post und somit in Papierform gelesen werden.

Leider wird auf Teneriffa unerwünschter, vierbeiniger Nachwuchs gerne entsorgt, ausgesetzt oder noch Schlimmeres. Ob in oder neben Mülltonnen, Kartons, Käfigen, Säcken etc. – es gibt nichts, was es nicht gibt. Falls Sie also Hunde-Welpen finden, zählt oft jede Minute. Je nachdem, in welchem Zustand sie sind und wie lange sie bereits von der Mutter getrennt waren, benötigen sie dringend Wasser, Futter, Wärme und medizinische Versorgung. Deshalb gilt hier ganz klar: Bringen Sie die Welpen so schnell wie möglich zum nächsten Tierarzt. Eine Übersicht aller Tierärzte auf Teneriffa finden Sie hier (http://tfe.vetcan.org/establecimientos).

Suchen Sie im nächsten Schritt einen Tierschutzverein (http://www.fecapap.org/asociaciones-2), der die Tiere aufnimmt. Falls Sie die Möglichkeit haben, den Verein bzw. die Welpen finanziell zu unterstützen oder eine Patenschaft bis zu deren Vermittlung zu übernehmen, ist das eine große Hilfe.

Dank Plattformen wie AmazonSmile oder Gooding können Sie uns bei Ihrer Online-Shopping-Tour ganz einfach und ohne Mehrkosten unterstützen. Wie das funktioniert? Schauen Sie selbst: https://archenoah.de/so-koennen-sie-helfen/helfen-durch-online-shopping/.

Die Vermittlungsspende für einen Hund beträgt: € 300,- (kastriert)

Die Vermittlungsspende für eine Katze beträgt: € 100,- (kastriert)

  • Bitte füllen Sie unser Vermittlungsformular aus und lassen Sie uns so schon mal die wichtigsten Infos zu kommen
  • Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung sprechen mit Ihnen über das Tier, Ablauf der Vermittlung, Kosten, Haltungsanforderungen etc.

Wir machen vor der Vermittlung einen Vorbesuch bei Interessenten, das heißt wir besuchen immer vorher das neue potentielle Zuhause und schauen, ob Mensch/Zuhause mit dem Hund zusammen passen. Bei erfolgreicher Vermittlung  wird das Tier dann nach Deutschland ausgeflogen und direkt am Flughafen, oder in unserem Büro in Bensheim übergeben.

Manche Hunde finden auch über unsere Partnertierheime in Deutschland ein neues Zuhause. In diesem Fall kann das Tier vorher persönlich  kennengelernt und besucht werden. Die Vermittlung übernimmt dann das jeweilige Tierheim.

Kosten

Die Vermittlungsspende für einen Hund beträgt 250,-€ (unkastriert) oder 300,-€ (kastriert)

Aktuell leben knapp 100 Hunde und Katzen in unserem Gnadenhof und suchen Paten.

Wir versorgen täglich mehr als 160 Hunde und Katzen.


 

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