Melon

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Melon

Melon hat es von allen Geschwisterchen mit am schlimmsten getroffen. Sein linkes Auge war vom Katzenschnupfen so stark angegriffen, dass es nicht mehr zu retten war – es musste leider entfernt werden. Er erholt sich langsam von der Operation und wird später sicher gut damit zurechtkommen. Jetzt muss die Wunde aber erst einmal heilen und der kleine Körper den Eingriff verarbeiten.

Das verbliebene Auge ist leider auch noch entzündet und muss behandelt werden. Wir hoffen, dass Melon bald all das überstanden haben wird und endlich einfach nur Katzenkind sein darf, das neugierig und lebendig seine Welt erkundet.

Über Charaktereigenschaften der einzelnen Kitten können wir noch nicht allzu viel sagen. Das wird erst die Zeit bringen. Was aber sicher ist: Die Kleinen möchten auf jeden Fall jeweils zu zweit vermittelt werden, also als Geschwisterpärchen. Wer am Ende zusammen sein möchte, klären wir gerne bei einer konkreten Anfrage Ihrerseits. Dann sind wir tagesaktuell und können die Wünsche und Vorlieben der Kleinen bei einer Vermittlung berücksichtigen 😊. Schließlich sollen die Samtpfötchen im besten Fall Freunde auf Lebenszeit sein und sich natürlich entsprechend mögen und verstehen.

Wenn Sie Melon und seiner Begleitung einen Kratzbaum und ein kuscheliges Plätzchen auf Lebenszeit schenken möchten, viel Platz, Zeit und einen Katzen-sicheren Balkon haben (Freigang ist wegen des fehlenden Auges leider nicht möglich), dann füllen Sie bitte schnell das Vermittlungsformular aus und schicken es los. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Daten Melon


Wie Melon zu uns kam

Melon und seine Geschwister haben wir von einem anderen Tierschutzverein übernommen, der selbst leider keine Unterbringungsmöglichkeiten hatte. Die Kätzchen waren schwer krank und in einem schrecklichen Zustand: alle Äuglein stark entzündet und vereitert, die Näschen voller Schleim und die kleinen Körper völlig kraftlos. Sie wogen bei ihrer Ankunft zwischen 400 und 500 Gramm und saßen apathisch in einer Ecke. Wir schätzten die Kitten auf etwa sechs Wochen.

Die ersten Tage bei uns waren sie total erschöpft und saßen nur leise beieinander. Unsere Sorge wuchs, dass es nicht alle schaffen oder zumindest nicht alle Augen gerettet werden könnten. Natürlich taten wir alles, was in unserer Macht stand, um sie durchzubringen: wir säuberten ihre Augen und gaben verschiedene Augentropfen und -salben, und das mehrmals täglich. Außerdem bekamen sie Antibiotikum und zwei von ihnen sogar Schmerzmittel. Aufgeben war für uns jedenfalls keine Option. Und es hat sich gelohnt – bis auf Melon und Potato haben es alle Geschwister geschafft und sind gesund.


Fotogalerie

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