Viktor

ist vermittelt


 

Über Viktor

Viktor ist ein typischer Junghund, der gerade die Welt entdeckt – soweit das im Tierheim möglich ist. Er spielt und schmust, was das Zeug hält, und entlockt jedem, der vorbeikommt, ein „Oh Gott, ist der süß!“.

Menschen sind Viktor wesentlich wichtiger als Hunde, er ist unglaublich auf uns fixiert. Er kommt, wenn man ihn ruft, ist sehr lernfreudig und intelligent. Er kennt bereits Geschirr und Leine und geht damit ganz unkompliziert Gassi. Dank unserer ehrenamtlichen Helferinnen, die viel Zeit mit unseren Vierbeinern verbringen, hat der kleine Kerl auch schon „Sitz“ gelernt.

Viktor hat etwas Bammel vor anderen Hunden und vor allem, was er nicht kennt. Draußen beim Spazierengehen ist er ebenfalls vorsichtig und unsicher. Das liegt sicherlich daran, dass er im Tierheim nur wenige neue Eindrücke sammeln kann und vieles einfach noch nicht kennt. Daran lässt sich aber im neuen Zuhause super arbeiten.

Da Viktor sehr lernfreudig ist, braucht er nicht nur körperliche, sondern auch geistige Beschäftigung. Kinder sollten kein Problem sein, auch wenn wir das bisher nicht testen konnten.

Katzen findet er extrem spannend … wir sind nur nicht ganz sicher, ob er mit ihnen spielen oder sie fressen will 😊.

Viktor

  • Geschlecht: männlich (wird kastriert vermittelt)
  • Alter: geboren 09/2019
  • Rasse: Mix
  • Gewicht: 15,4 kg (März 2020)
  • Größe: 43 cm (März 2020)
  • Ort: Arche Noah Teneriffa

 

Wie Viktor, Velvet, Vasko, Velox, Virginia und Vox zu uns kamen

Wir kamen zu den V-Welpen wie die Jungfrau zum Kinde: Anna, unsere Tierheimleitung, war gemeinsam mit Linda, unserer medizinischen Betreuung, beim Tierarzt. Dort trafen sie auf eine Spanierin, die gerade ihre Hündin kastrieren ließ. Sie erzählte, dass sie mehrere Welpen hätte, ca. 6 Wochen alt, und nicht wüsste, wohin mit ihnen. Es stellte sich außerdem heraus, dass sie neben vielen freilaufenden Hündinnen auch sieben männliche Kettenhunde hält, die das Grundstück bewachen.

Den armen Kettenhunden konnten wir zwar leider nicht helfen, da diese Haltung auf Teneriffa nach wie vor erlaubt ist, aber zumindest den Welpen wollten wir ein ähnliches Schicksal ersparen. Wir verabredeten uns also für einen anderen Tag mit der Spanierin, um die Welpen in Augenschein zu nehmen.

Wie wir dann feststellten, handelte es sich um kleine, unauffällige Mischlinge. Wir sagten der Frau zu und übernahmen die ganze Rasselbande. Sie waren zwar alle noch sehr klein und wären sicherlich lieber bei ihrer Hundemama geblieben, aber die Gefahr, dass die Welpen anderweitig entsorgt würden, war uns einfach zu groß. Sie konnten schon eigenständig fressen und waren in einem guten Allgemeinzustand. Einen kleinen Trost haben wir auch noch: zumindest lässt die Spanierin ihre restlichen Hündinnen ebenfalls kastrieren. Das ist doch schon mal was.


Fotogalerie

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