Velvet

ist vermittelt


 

Über Velvet

Velvet hatte bereits eine Vermittlungszusage und wäre eigentlich am 25.03. nach Hamburg ausgeflogen. Doch dann kam Corona – der Flug fiel aus und wir alle warteten hoffnungsvoll auf einen neuen Flugtermin! Nach 8 Wochen Ungewissheit entschied sich die neue Familie dann leider, aus persönlichen Gründen von der Vermittlung zurückzutreten. Somit kann Velvet nun wieder adoptiert werden.

Velvet ist eine super süße Hündin, die total fröhlich, lieb, verschmust und verspielt ist … solange sie in ihrer gewohnten Umgebung ist und auf Menschen trifft, die sie kennt. Dann freut sie sich riesig und ist ganz ausgelassen und vergnügt.

Neue Geräusche, Situationen oder Fremde machen ihr allerdings ziemliche Angst. Dann legt sie sich hin, duckt sich und macht sich ganz klein. In dem Moment weiß sie so gar nicht, woran sie sich orientieren soll. Wenn wir sie dann ansprechen und ihr gut zureden, hilft ihr das, die neue Situation zu erfassen. Sie ist einfach sehr unsicher und vorsichtig, geht mit Bedacht vor und ist erst einmal misstrauisch.

Sicherlich liegt das daran, dass sie ihr bisheriges Leben fast ausschließlich bei uns im Tierheim verbringen musste. Natürlich lernen unsere Vierbeiner Geschirr und Leine kennen und gehen Gassi, aber sämtliche äußere Reize, die Hunde in deutschen Familien täglich erleben, sind Velvet noch fremd. Sie wird also sicher etwas Zeit benötigen, bis sie sich in der zivilisierten Welt zurechtfindet. Mit Ihrer Liebe und Geduld wird sie das aber meistern und sich schnell in ihr neues Leben einfinden, da sind wir sicher.

Wenn Sie Velvet gerne ein neues Zuhause schenken möchten, melden Sie sich bitte bei uns unter 06251-66117 oder info@archenoah.de.

Velvet

  • Geschlecht: weiblich (kastriert)
  • Alter: geboren 09/2019
  • Rasse: Mix
  • Gewicht: 8,9 kg (Mai 2020)
  • Größe: 35 cm (Mai 2020)
  • Ort: Arche Noah Teneriffa

 


Fotogalerie

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Wie Velvet, Vasko, Velox, Viktor, Virginia und Vox zu uns kamen

Wir kamen zu den V-Welpen wie die Jungfrau zum Kinde: Anna, unsere Tierheimleitung, war gemeinsam mit Linda, unserer medizinischen Betreuung, beim Tierarzt. Dort trafen sie auf eine Spanierin, die gerade ihre Hündin kastrieren ließ. Sie erzählte, dass sie mehrere Welpen hätte, ca. 6 Wochen alt, und nicht wüsste, wohin mit ihnen. Es stellte sich außerdem heraus, dass sie neben vielen freilaufenden Hündinnen auch sieben männliche Kettenhunde hält, die das Grundstück bewachen.

Den armen Kettenhunden konnten wir zwar leider nicht helfen, da diese Haltung auf Teneriffa nach wie vor erlaubt ist, aber zumindest den Welpen wollten wir ein ähnliches Schicksal ersparen. Wir verabredeten uns also für einen anderen Tag mit der Spanierin, um die Welpen in Augenschein zu nehmen.

Wie wir dann feststellten, handelte es sich um kleine, unauffällige Mischlinge. Wir sagten der Frau zu und übernahmen die ganze Rasselbande. Sie waren zwar alle noch sehr klein und wären sicherlich lieber bei ihrer Hundemama geblieben, aber die Gefahr, dass die Welpen anderweitig entsorgt würden, war uns einfach zu groß. Sie konnten schon eigenständig fressen und waren in einem guten Allgemeinzustand. Einen kleinen Trost haben wir auch noch: zumindest lässt die Spanierin ihre restlichen Hündinnen ebenfalls kastrieren. Das ist doch schon mal was.