Ujan

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Ujan

Noch können wir die Charaktere der kleinen Geschwisterchen nicht allzu detailliert beschreiben. Vieles wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Was wir aber schon heute über Ujan wissen:

Ujan ist etwas ruhiger und gechillter als seine Brüder, hat aber durchaus seine verrückten Momente 😊. Wie alle Welpen ist er sehr verspielt und verschmust. Zudem ist er sehr sozial.

Den Besuch einer guten Hundeschule empfehlen wir grundsätzlich immer, und auch für Ujan und seine künftigen Besitzer wäre es sicher hilfreich. Denn dort wird ihm nicht nur unsere Welt erklärt und gezeigt, wie man in ihr am besten zurechtkommt, sondern schafft ganz nebenbei auch Vertrauen und Bindung zwischen Mensch und Hund. Und natürlich ist auch der Kontakt zu Artgenossen sehr wichtig für einen Vierbeiner.

Als Podenco Canario entwickelt Ujan sicher einen gewissen Jagdtrieb. Die künftigen Besitzer sollten sich daher unbedingt im Vorfeld mit dieser Rasse beschäftigen. Auch wird Ujan kein Hund sein, dem es genügt, 3 x täglich eine Runde um den Block zu gehen. Er braucht rassebedingt sehr viel Bewegung und auch sein Kopf möchte regelmäßig gefordert werden.

Wir wünschen uns für diesen tollen Kerl ein liebevolles Zuhause, in dem er zu 100% als Familienmitglied integriert ist und im besten Fall überall dabei sein darf. Seine künftigen Besitzer müssen sehr aktiv sein und auch Lust auf Hundesport o.ä. haben, um ihn richtig auslasten zu können. Jagdhundeerfahrung ist von Vorteil.

Wenn Sie sich vorstellen können, die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre mit Ujan zu verbringen, dann rufen Sie uns an (06251-66117) oder schicken Sie uns eine E-Mail an info@archenoah.de. Natürlich können Sie auch gerne das Vermittlungsformular ausfüllen, dann erfahren wir auch gleich etwas mehr über Sie. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Ujan


 

Wie Ujan zu uns kam

Ujan wurde mit sechs Geschwisterchen und Hundemama Uraya von Spaniern angeblich mitten im Wald entdeckt. Ihre Geschichte war irgendwie merkwürdig, wie sich im Nachhinein herausstellte. Als wir Uraya das erste Mal sahen, stockte uns der Atem. Sie war so stark abgemagert, dass sie bald, und somit auch ihre Kinder, verhungert wäre. Ihre „Rettung“ kam also wirklich in letzter Sekunde. Die angeblichen Finder hatten die Kleinen gebadet und mit farbigen Schleifen versehen, damit man die Geschlechter direkt erkennen konnte.

Da die gleichen Spanier nur wenige Tage später eine weitere Podenco-Hündin mit Nachwuchs in einem anderen Tierheim abgaben, müssen wir die gesamte Geschichte in Frage stellen. Womöglich handelte es sich bei Uraya gar nicht um einen Fundhund. Möglicherweise gehörte die halb verhungerte Hundemutter diesen Spaniern? Wir wissen es nicht und können nur mutmaßen. Das Wissen um eine zweite Abgabehündin lässt zumindest alles in einem anderen Licht erscheinen und macht uns etwas stutzig. Aber zumindest kamen die Spanier noch zwei Mal zu uns ins Tierheim, um Futter zu spenden, insofern können sie nicht ganz verkehrt sein.

Inzwischen hat sich die Großfamilie bei uns gut eingelebt. Die Mama hat zugelegt und nun genug Kraft, um ihrer wilden Rasselbande gerecht zu werden. Und die Kleinen sind dermaßen aufgeweckt und putzig, dass sie uns total im Griff haben.


Fotogalerie

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