Sugar

Arche Noah in Bensheim


Über Sugar

Sugar und ihre (teilweise Patchwork-) Geschwister sind ganz süße und kuschelige Katzenkinder. Wenn man das Zimmer betritt, hat man gleich alle um die Füße stehen oder liegen … inklusive Katzenmama Sophia.

Sugars Besonderheit sind ihre zwei verschiedenen Augen. Außerdem ist sie eine der Kleinsten in der Runde und ganz besonders zierlich. Nichtsdestotrotz kann sie sich durchsetzen und hat ein sehr aufgeschlossenes und neugieriges Wesen.

Morgens, wenn das Frühstück vorbereitet wird, gehört sie zu den ersten, die lautstark ihren Hunger Kund tun und maunzen, was das Zeug hält 😊. Wenn man da nicht schnell genug ist, bekommt man ein ohrenbetäubendes Katzenkonzert geboten.

Die kleine Maus ist noch nicht kastriert. Das sollte in den nächsten Wochen/Monaten erfolgen – entweder noch bei uns oder direkt bei den neuen Besitzern. Beides ist möglich. Natürlich ist sie bereits gechippt und geimpft.

Wir möchten Sugar auf jeden Fall paarweise und in reine Wohnungshaltung vermitteln. Viel Zeit, Platz und ein großer Katzen-sicherer Balkon sollten vorhanden sein. Interessenten wenden sich gerne telefonisch (06251-66117) oder per E-Mail (info@archenoah.de) an uns.

Daten Sugar

 


 

Wie Sugar und ihre Familie zu uns kam

Als wir anlässlich einer Kastrationsaktion Katzenmama Sophia und neun Kitten in einem kleinen Verschlag fanden, war uns schnell klar, dass wir sie nicht einfach dort lassen konnten. Und an eine Kastration war auch nicht zu denken, da sie noch säugte. Wir hatten zwar keinerlei Platz mehr im Tierheim, aber irgendwie musste es gehen. Sophia und ihre Kitten zu ignorieren, weiterzugehen, sie zurückzulassen, war einfach keine Option. Also packten wir die Großfamilie ein und nahmen sie mit.

Der Anblick dieser Rasselbande war einfach zum Verlieben: sechs schneeweiße Kätzchen, wie die Mama, und drei rabenschwarze. Nach dem ersten Kurzcheck war allerdings klar, dass die neun nicht alle Geschwister waren. Sophia musste einen Teil der Kitten adoptiert haben, da einige schon etwas größer und älter waren als andere.

Wir merkten schnell, dass Sophia nicht genug Milch für alle neun Kätzchen hatte und fütterten mehrmals täglich dazu. Hätten wir die Großfamilie auf der Straße zurückgelassen, wären sicherlich einige der Katzenkinder verhungert. Und die, die überlebt hätten, wären höchstwahrscheinlich früher oder später an Hautkrebs erkrankt. Dieser ist bei Tieren mit weißem Fell weit verbreitet, besonders auf einer so sonnenreichen Insel wie Teneriffa, und endet oft mit der Amputation von Ohren oder der Entfernung von Tumoren etc. Da Straßentiere aber meist unversorgt bleiben, bedeutet das in der Regel einen langen Leidensweg mit viel Schmerzen und einem qualvollen Tod für das Tier.

Sophia hat das Glück, trotz ihres bisherigen Lebens auf der Straße (wir schätzen sie auf ca. 3 Jahre) Leukose- und FIV-negativ zu sein. Somit sind wahrscheinlich auch ihre Kinder gesund. Nun hat das Tierheim auf einen Schlag also noch zehn weitere Mitbewohner und platzt jetzt wirklich aus allen Nähten. Aber wir sind glücklich, wenn wir sehen, wie toll sich diese Patchwork-Familie entwickelt. Die Kätzchen, die inzwischen Sabella, Safira, Shakir, Shiva, Snow, Socke, Sparkle, Sugar und Swen heißen, sind inzwischen etwa 8 und 10 Wochen alt und stellen ihre kleine Welt auf den Kopf.


Fotogalerie

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