Shanti

Tierheim Arche Noah Teneriffa


Über Shanti

Auch bei Shanti reicht eigentlich schon ein Foto, um sich unsterblich in sie zu verlieben. Sie ist, genau wie ihre Geschwister, eine sehr liebevolle und süße, kleine Maus, die einen mit ihren großen Kulleraugen anschaut und einem direkt das Herz aufgeht.

Sie läuft total aufgeweckt, unbedarft und verspielt durch ihre Welt, liebt es aber auch wahnsinnig, mit uns zu schmusen. Sie kuschelt sich in die Arme unserer ehrenamtlichen HelferInnen und schläft ein – und die Zweibeiner fließen vor lauter Liebe dahin 😊.

An Kuschelbedürfnis mangelt es tatsächlich keinem dieser Welpen. Sicher hat das auch damit zu tun, dass ihre Mutter leider viel zu früh verstorben ist. Sie suchen immer unsere Nähe und engen Körperkontakt. Glücklicherweise haben sie den Tod ihrer Mama aber soweit gut verkraftet.

Die Süße spielt aber natürlich auch ihrem Alter entsprechend gerne und viel. Nach ausgiebigem Herumtoben ist dann aber erstmal Siesta angesagt – schließlich lebt sie in Spanien. Dabei kuscheln sich alle Geschwisterchen ganz nah aneinander und ergeben am Ende ein total goldiges Knäuel Hundewelpen.

Da ihre Mutter ja leider viel zu früh verstorben ist, sind sie ganz besonders anhänglich und verschmust. Sie suchen – wann immer es möglich ist – unsere Nähe und Liebe. Glücklicherweise haben sie den Tod ihrer Mama aber gut verkraftet.

Richtig stubenrein sind unsere Hunde bei Vermittlung fast nie, aber die Kleinen haben sich sehr schnell angewöhnt, nicht mehr im Zimmer ihr Geschäft zu erledigen, sondern im Freilauf. Die Chancen stehen also gut, dass sie in ihrem künftigen Zuhause nur wenige Tage brauchen werden, bis sie ganz stubenrein sind.

Den Besuch einer Hundeschule empfehlen wir grundsätzlich immer, und auch in diesem Fall können wir den künftigen Besitzern nur dazu raten. Zusätzlich hätte Shanti sicher auch großen Spaß an Such- und Riechspielen und/oder Hundesport jeglicher Art. Sie ist kein Hund, dem es reichen wird, drei Mal täglich eine kleine Runde um den Block zu laufen. Sie sucht daher auf jeden Fall aktive Menschen, die sie sowohl körperlich als auch geistig auslasten.

Wir wünschen uns für diese zauberhafte Maus ein liebevolles Zuhause, in dem sie zu 100% als Familienmitglied integriert ist und im besten Fall überall dabei sein darf. Da ihre Mama eine Podenca war, entwickelt sie möglicherweise einen gewissen Jagdtrieb, wenn sie ausgewachsen ist. Sie sollten sich also zumindest etwas über diese Rasse informieren.

Wenn Sie Interesse an Shanti haben, dann rufen Sie uns bitte an (06251-66117) oder schicken Sie uns eine E-Mail an info@archenoah.de. Natürlich können Sie auch gerne das Vermittlungsformular ausfüllen, dann erfahren wir auch gleich etwas mehr über Sie. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Shanti


 

Wie Shanti zu uns kam

Hundemama Fortuna und ihre Welpen Sabu, Sedina, Shanti, Shy und Siro kamen im April zu uns ins Tierheim auf Teneriffa. Die kleine Familie lebte bei einem Jäger, der die erst wenige Tage alten Welpen einfach verschenken wollte. Sie hatten noch die Augen geschlossen und hätten das natürlich nicht überlebt. Glücklicherweise haben das Tierschützer mitbekommen und die ganze Bande zu uns gebracht. Fortuna sollte dann kastriert an den Jäger zurückgehen.

Leider war die Hundemama in einem sehr schlechten Zustand und ihre Zitzen so schlimm entzündet, dass wir sie umgehend zu unserem Tierarzt brachten. Dieser musste ihr in einer mehrstündigen OP sowohl die Brust als auch die gesamte Milchleiste entfernen. Sie erholte sich nur sehr langsam von dem Eingriff und hatte immer wieder mit Durchfall und Erbrechen zu kämpfen. Der Arzt kümmerte sich zwei Wochen lang sehr intensiv um die Arme und nahm sie am Wochenende sogar mit zu sich nach Hause, um sie immer im Blick zu haben.

Als sich auch nach zwei Wochen ihr Zustand kaum verbesserte, schaltete er eine Tierärztin ein, die über ein spezielles Ultraschallgerät verfügte. Sie stellte am Ende die niederschmetternde Diagnose: Fortuna hatte Darmkrebs. Die hübsche Podenca hatte keine Überlebenschance, der Krebs hatte ganze Arbeit geleistet. So blieb uns nur, sie gehen zu lassen. Wir waren unendlich traurig und wieder einmal zu spät gekommen.

Die Welpen waren glücklicherweise schon aus dem Gröbsten raus und wachsen und gedeihen nun auch ohne Fortuna. Wenn sie alt genug sind, finden sie sicher schnell ein schönes Körbchen bei lieben Hundemenschen. Sie müssen Gott sei Dank nicht das gleiche Schicksal erleiden wie ihre Mama und schauen aufgeregt und positiv in die Zukunft.


Fotogalerie

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