Sabella

… ist vermittelt!


Über Sabella

Sabella ist ziemlich schüchtern und braucht eine Weile, bis sie neuen Menschen vertraut. Ihr sind viele Dinge noch etwas unheimlich. Ihre künftigen Dosenöffner sollten daher viel Geduld mit ihr haben und ihr mit viel Liebe zeigen, dass sie ihnen vertrauen kann. Beistehen würde ihr ihr Bruder Shivan, mit dem sie gerne gemeinsam in das neue Zuhause ziehen möchte. Die Zwei sind ein echt sehr süßes Team, das sich gegenseitig sauberleckt und zusammen kuschelt. Die beiden hängen also sehr aneinander und möchten nicht getrennt werden.

Wenn Sabella erst einmal Vertrauen gefasst hat, spielt und tobt sie genauso aufgeweckt durch die Wohnung wie ihr Bruder Shivan. Dann gibt es kein Halten mehr und sie fliegen gemeinsam über Tische und Bänke. Bei uns dürfen sie das „leider“ – das müssten ihnen also ihre künftigen Besitzer noch abgewöhnen 😊. Wenn sie Vertrauen gefasst hat, lässt sie sich auch gerne streicheln und schmust mit ihren Menschen.

Morgens, wenn das Frühstück vorbereitet wird, gehört sie mit zu den ersten, die lautstark ihren Hunger Kund tun. Und wehe, eines der Geschwisterchen möchte mit ihr aus einem Napf fressen – da kann die Kleine brummen wie eine Große 😊!

Wenn Sie die hübsche Maus kennenlernen möchten, dann rufen Sie uns an (06251-66117) oder schicken sie uns eine E-Mail an info@archenoah.de. Für ihr neues Zuhause wünschen wir ihr viel Platz, viel Zeit von ihren Menschen und einen großen Katzen-sicheren Balkon. Sabella ist geimpft, gechippt und kastriert und besitzt natürlich auch einen gültigen EU-Heimtierausweis.

Wir vermitteln unsere Katzen ausschließlich in Wohnungshaltung.

Daten Sabella

 


 

Wie Sabella und ihre Familie zu uns kam

Als wir anlässlich einer Kastrationsaktion Katzenmama Sophia und neun Kitten in einem kleinen Verschlag fanden, war uns schnell klar, dass wir sie nicht einfach dort lassen konnten. Und an eine Kastration war auch nicht zu denken, da sie noch säugte. Wir hatten zwar keinerlei Platz mehr im Tierheim, aber irgendwie musste es gehen. Sophia und ihre Kitten zu ignorieren, weiterzugehen, sie zurückzulassen, war einfach keine Option. Also packten wir die Großfamilie ein und nahmen sie mit.

Der Anblick dieser Rasselbande war einfach zum Verlieben: sechs schneeweiße Kätzchen, wie die Mama, und drei rabenschwarze. Nach dem ersten Kurzcheck war allerdings klar, dass die neun nicht alle Geschwister waren. Sophia musste einen Teil der Kitten adoptiert haben, da einige schon etwas größer und älter waren als andere.

Wir merkten schnell, dass Sophia nicht genug Milch für alle neun Kätzchen hatte und fütterten mehrmals täglich dazu. Hätten wir die Großfamilie auf der Straße zurückgelassen, wären sicherlich einige der Katzenkinder verhungert. Und die, die überlebt hätten, wären höchstwahrscheinlich früher oder später an Hautkrebs erkrankt. Dieser ist bei Tieren mit weißem Fell weit verbreitet, besonders auf einer so sonnenreichen Insel wie Teneriffa, und endet oft mit der Amputation von Ohren oder der Entfernung von Tumoren etc. Da Straßentiere aber meist unversorgt bleiben, bedeutet das in der Regel einen langen Leidensweg mit viel Schmerzen und einem qualvollen Tod für das Tier.

Sophia hat das Glück, trotz ihres bisherigen Lebens auf der Straße (wir schätzen sie auf ca. 3 Jahre) Leukose- und FIV-negativ zu sein. Somit sind wahrscheinlich auch ihre Kinder gesund. Nun hat das Tierheim auf einen Schlag also noch zehn weitere Mitbewohner und platzt jetzt wirklich aus allen Nähten. Aber wir sind glücklich, wenn wir sehen, wie toll sich diese Patchwork-Familie entwickelt. Die Kätzchen, die inzwischen Sabella, Safira, Shakir, Shiva, Snow, Socke, Sparkle, Sugar und Swen heißen, sind inzwischen etwa 8 und 10 Wochen alt und stellen ihre kleine Welt auf den Kopf.


Fotogalerie

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