Nari

ist vermittelt


Über Nari

Nari ist eine kleine Podenco-Hündin, die sehr gerne spielt und kuschelt. Sie ist ruhiger und sensibler als die anderen und mag das wilde Toben ihrer Geschwister so gar nicht. Wenn sie sich irgendwann ausgepowert haben und endlich schlafen, taut sie auf und genießt die Siesta und die damit verbundene Ruhe sehr.

Nari kommt mit anderen Hunden und sogar mit Katzen problemlos klar, im Zweifel unterwirft sie sich. Am allerliebsten sitzt sie auf unserem Schoß und genießt ihre Streicheleinheiten. Sie ist wahnsinnig kuschelbedürftig und braucht viel Wärme und Zuwendung.

Wir wünschen uns für Nari ein liebevolles Zuhause mit Hunde-erfahrenen Menschen (optimalerweise mit Jagdhunden). Sie sollten außerdem viel Zeit mitbringen, um Nari auslasten zu können, denn als Podenco Canario wird sie möglicherweise einen gewissen Jagdtrieb entwickeln, den man mit entsprechendem Training gut in die richtigen Bahnen lenken kann, aber nicht unterschätzen sollte. Neben langen Spaziergängen braucht sie auf jeden Fall viel Auslauf und Kopfarbeit. Nur so machen Sie sie dauerhaft glücklich!

Für eine erste Kontaktaufnahme füllen Sie bitte das Vermittlungsformular aus, rufen Sie uns an (06251-66117) oder schicken Sie uns eine E-Mail: info@archenoah.de. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Nari


 

Wie Nari zu uns kam

Eine befreundete Tierschützerin informierte uns über die schlechte Haltung mehrerer Welpen auf einem Privatgrundstück. Es bestand der nicht unbegründete Verdacht, dass die Welpen für Hundekämpfe* „genutzt“ werden sollten! Schnelles Handeln war also gefragt!

Vor Ort entdeckten wir zwischen jeder Menge Abfall und Tierkadavern mehr als ein Dutzend Welpen. Der Besitzer erklärte uns, dass es sich um insgesamt drei Würfe handelt. Die Kleinen waren ungepflegt, voller Flöhe und total verdreckt. Sie hatten solche Angst vor uns, dass wir sehr behutsam vorgehen mussten. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir alle Welpen gefangen hatten, sie bissen verzweifelt um sich. Scheinbar hatten sie bisher keinerlei Körperkontakt zu Menschen.

Glücklicherweise konnten wir mit dem Besitzern vereinbaren, die drei erwachsenen Hundemamas kastriert zu lassen, um weiteren unkontrollierten Nachwuchs zu verhindern. Nach der Kastration möchte er die Hündinnen wiederhaben. Dem können wir uns aus rechtlichen Gründen leider nicht verweigern, auch wenn wir es nur zu gerne würden ☹.

Insgesamt nahmen wir neun Mädchen und sechs Rüden bei uns auf, die ihre Angst zum Glück überwunden haben und uns nun freudig begrüßen, wann immer wir zu ihnen kommen.


* Leider finden Hundekämpfe immer noch regelmäßig auf Teneriffa statt und sind in bestimmten Kreisen wahnsinnig populär! Um Kampfhunde zu trainieren, brauchen die kriminellen Veranstalter und Hundehalter hilflose Welpen oder andere kleinere Hunde, die sich nicht wehren können. Nicht selten verschwinden solche Hunde von Fincas, Höfen oder Terrassen und tauchen nie wieder auf. Bei Razzien findet die Polizei dann oft hunderte tote Hunde, die zum Training benutzt wurden. Es ist unvorstellbar grausam, was diesen Tieren – ob „Opfer“ oder „Täter“ – angetan wird und wir sind immer wieder fassungslos, dass solche Machenschaften im Jahr 2022 überhaupt noch möglich sind.


Fotogalerie

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