Milou

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Milou

Milou sucht zusammen mit seinem Schwesterchen Midori ein neues Zuhause. Er ist anfangs ein bisschen scheu und misstrauisch, braucht aber nicht so lange wie Midori, um sein Vertrauen zu verschenken. Er ist mutiger und zutraulicher und geht ihr oft mit gutem Beispiel voran. Da spielen neben schmusen das Tollste für Milou ist, lässt er sich relativ schnell von Fremden dafür begeistern. Ihn streicheln darf man aber erst nach einem ausführlichen „Bewerbungsgespräch“ 😉.

Wenn Milou Vertrauen aufgebaut hat, ist er ein total aufgeweckter und lebenslustiger kleiner Kater: jung, frech, verspielt und einfach zum Liebhaben. Er und seine Schwester schaffen es mühelos, innerhalb einer halben Stunde das gesamte Zimmer auf den Kopf zu stellen. Unser ehrenamtliche Helferin Hedi kann ein Lied davon singen – sie teilt sich das Zimmer nämlich mit dem Geschwisterpärchen 😊. Sie kommt übrigens ganz prima mit Milou und Midori zurecht. Die Zwei sind bei ihr unheimlich anhänglich und verschmust. Sie werden sich also auch in einem neuen Zuhause einleben und ihre Besitzer um den Finger wickeln. Alles, was es braucht, ist etwas Geduld und viel Liebe.

Da sich die beiden Geschwister heiß und innig lieben und vertrauen, möchten wir sie keinesfalls auseinanderreißen. Sie suchen daher als Pärchen ein neues, kuscheliges und liebevolles Zuhause in reiner Wohnungshaltung. Ein katzensicherer Balkon muss vorhanden sein, damit die Beiden auch etwas zum Schnuppern haben und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen können.

Leider sind Milou und Midori Leukose-positiv. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie schwer krank sind und bald sterben werden. Aber es bedeutet schon, dass sie im schlechtesten Fall irgendwann ernsthaft daran erkranken und möglicherweise früher sterben als andere Katzen. In manchen Fällen bricht die Krankheit aber auch nie aus und das Tier kann ein relativ „normales“ Alter erreichen.

Wenn Sie dieser Befund nicht abschreckt und Sie diesem wunderbaren Katzenpärchen eine echte Chance geben möchten, melden Sie sich bitte bei uns (Tel. 06251-66117 oder info@archenoah.de). Wir freuen uns sehr über jede ernsthafte Anfrage.

Aktuell leben Milou und Midori noch in unserem Tierheim auf Teneriffa. Sobald sie in Bensheim auf ihrer Pflegestelle angekommen sind, können Sie die beiden hier kennenlernen.

Daten Milou

 


Wie Milou zu uns kam

Eine deutsche Tierschützerin kümmert sich aufopferungsvoll um heimatlose Katzen auf Teneriffa und bittet uns hin und wieder um Hilfe. Auch im Juni meldete sie sich wegen einer Katzenmutter (Maria) und ihren zwei Kitten (Midori und Milou) bei uns. Die kleine Familie lebte in der Nähe von Arona, wurde von einem Spanier eingefangen und zu der Deutschen gebracht. Da die Katzenmama eine große Wunde am Hals hatte und dringend behandelt werden musste, kam sie zusammen mit ihren Kindern in die nächste Tierklinik. Dort wurde sie entsprechend behandelt und letztendlich auch kastriert. Nach der Behandlung holte die Deutsche die Katzenfamilie wieder ab, brachte sie aber letztendlich zu uns, da sie für die Drei einfach nicht genug Platz hatte. Maria, die Katzenmama, war extrem wild und völlig außer sich. Für sie war es die reinste Qual, eingesperrt zu sein, sie lief nahezu Amok in der Quarantänestation. Da Midori und Milou inzwischen alt genug waren, um feste Nahrung zu sich zu nehmen und nicht mehr auf Muttermilch angewiesen waren, fassten wir den Entschluss, die Mutter dort freizulassen, wo sie gefunden wurde. Da passte es ganz gut, dass wir noch in Kontakt mit dem Spanier standen, der die kleine Familie kurze Zeit vorher eingefangen hatte. Ihm ging Maria nicht mehr aus dem Kopf und er bot sich an, sie abzuholen und regelmäßig auf seinem Grundstück mit Futter zu versorgen. Und so geschah es dann auch. Wir drücken Maria alle Daumen, dass sie ein gesundes und langes Leben haben wird. Dank der Kastration bleibt es ihr glücklicherweise erspart, mehrmals im Jahr Junge zu gebähren, was extrem kräftezehrend für ihren Körper wäre. Diese Last konnten wir ihr also immerhin nehmen. Den Rest muss sie selbst schaffen.


Fotogalerie

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