Milou

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Milou

Die kleine, schüchterne Milou ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause, in das sie – gemeinsam mit ihrem Bruder Midori – ziehen darf. Sie ist leider noch scheuer und misstrauischer als ihr Bruder. Wir machen ihr ziemlich Angst – sie kann sich noch nicht so recht entspannen. Wir geben ihr aber die Zeit, die sie braucht, und werden mit viel Fingerspitzengefühl daran arbeiten, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Früher oder später wird das klappen, da sind wir ganz zuversichtlich.

Bis sie nach Deutschland ausfliegen kann, dauert es sowieso noch etwas, denn zuerst muss sie alle Impfungen hinter sich bringen. Wenn es soweit ist, werden Sie es hier erfahren. Milou möchte auf jeden Fall gemeinsam mit ihrem Bruder Midori in ein neues Zuhause ziehen. Trennen können wir das Geschwisterpärchen auf keinen Fall.

Wenn Sie diesem Duo ein liebevolles Zuhause geben möchten, melden Sie sich gerne schon bei uns und hinterlassen Ihre Kontaktdaten. Sobald die beiden auf ihrer Pflegestelle in Bensheim angekommen sind, können sie dann dort kennengelernt werden.

Daten Milou

  • Geschlecht: weiblich (wird kastriert vermittelt)
  • Alter: geboren 04/2020
  • Rasse: EKH
  • Ort: Tierheim Arche Noah Teneriffa
  • Im Tierheim seit: Juni 2020

 


 

Wie Milou zu uns kam

Eine deutsche Tierschützerin kümmert sich aufopferungsvoll um heimatlose Katzen auf Teneriffa und bittet uns hin und wieder um Hilfe. Auch im Juni meldete sie sich wegen einer Katzenmutter (Maria) und ihren zwei Kitten (Midori und Milou) bei uns. Die kleine Familie lebte in der Nähe von Arona, wurde von einem Spanier eingefangen und zu der Deutschen gebracht. Da die Katzenmama eine große Wunde am Hals hatte und dringend behandelt werden musste, kam sie zusammen mit ihren Kindern in die nächste Tierklinik. Dort wurde sie entsprechend behandelt und auch gleich kastriert. Nach der Behandlung holte die Deutsche die Katzenfamilie wieder ab, brachte sie aber letztendlich zu uns, da sie für die Drei einfach nicht genug Platz hatte.

Maria, die Katzenmama, war extrem wild und völlig außer sich. Für sie war es die reinste Qual, eingesperrt zu sein, sie lief nahezu Amok in der Quarantänestation. Da Midori und Milou inzwischen alt genug waren, um feste Nahrung zu sich zu nehmen und nicht mehr auf Muttermilch angewiesen waren, fassten wir den Entschluss, die Mutter dort freizulassen, wo sie gefunden wurde. Da passte es ganz gut, dass wir noch in Kontakt mit dem Spanier standen, der die kleine Familie kurze Zeit vorher eingefangen hatte. Ihm ging Maria nicht mehr aus dem Kopf und er bot sich an, sie abzuholen und regelmäßig auf seinem Grundstück mit Futter zu versorgen. Und so geschah es dann auch.

Wir drücken Maria alle Daumen, dass sie ein gesundes und langes Leben haben wird. Dank der Kastration bleibt es ihr glücklicherweise erspart, mehrmals im Jahr Junge zu gebähren, was extrem kräftezehrend für ihren Körper wäre. Diese Last konnten wir ihr also immerhin nehmen. Den Rest muss sie selbst schaffen.

Fotogalerie

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