Kimba

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Kimba

Der hübsche Kimba lebt nun schon seit über einem Jahr bei uns im Tierheim. Wir haben lange überlegt, wann er wohl soweit ist, vermittelt zu werden. Wir denken, es ist jetzt an der Zeit, seine Menschen zu finden. Denn er hat es einfach nicht verdient, sein Leben im Tierheim zu verbringen. Allerdings ist er ein Angsthund und braucht Menschen mit sehr viel Hundeerfahrung, besser noch Angsthundeerfahrung! Denn Kimba ist eine Herausforderung für jeden Hundehalter. Aber er ist es sowas von wert!

Wir wissen nicht, was Kimba in seinem bisherigen Leben passiert ist, aber es kann nichts Gutes gewesen sein. Kein Hund ist ohne Grund dermaßen unsicher, schreckhaft und teilweise sogar starr vor Angst. Es bricht uns jedes Mal das Herz, wenn er in Situationen gerät, in denen er regelrecht panisch wird.

Gassigehen mag Kimba grundsätzlich sehr gerne. Er hat dauerhaft sein Laufgeschirr an und hält inzwischen auch still, wenn wir die Leine am Geschirr befestigen. An sein Halsband dürfen wir die Leine aber keinesfalls machen, da bekommt er furchtbare Panik. Wie gesagt wollen wir uns gar nicht ausmalen, welche Erfahrungen ihn an diesen Punkt gebracht haben, aber es ist oft nur schwer für uns zu ertragen, ihn so zu sehen.

Wenn wir die Leine dann beim Gassigehen lockerlassen und ihn ignorieren, geht er halbwegs entspannt seinen Weg, schnüffelt hier und da mal und schafft auch sein Geschäft. Sobald wir ihm allerdings echte Beachtung schenken, will er das Weite suchen und dreht sich vor lauter Verzweiflung panisch im Kreis.

Auch Anfassen ist nicht unbedingt seine Lieblingsbeschäftigung. Er lässt es nur über sich ergehen und steht völlig versteinert da. Bei jeder kleinsten Bewegung zuckt er merklich zusammen. Allerdings scheint er seine Angst auch manchmal schlichtweg zu vergessen, denn vor kurzem – im großen Freilauf – kam er freudig auf unsere Tierheimleitung Anna zugerannt und ließ sich von ihr streicheln, obwohl er sie gar nicht besonders gut kennt.

Was ebenfalls absolut positiv ist, ist die Tatsache, dass Kimba inzwischen Leckerchen aus der Hand frisst. Dabei spielt es tatsächlich nicht unbedingt eine Rolle, wer ihm diese Leckereien hinhält. Wenn sie gut genug riechen und der Hunger groß genug ist, dann nimmt er sie einfach – ohne groß darüber nachzudenken.

Mittlerweile konnten wir noch weitere positive Charaktereigenschaften bei ihm entdecken: er ist sehr gutmütig, freundlich, temperamentvoll, verträglich mit anderen Hunden und neugierig. Diese Neugier hilft ihm immer wieder dabei, über seinen Schatten zu springen. Wir sehen definitiv eine Entwicklung bei ihm, die uns hoffen lässt.

Kimba braucht unbedingt einen souveränen Hund an seiner Seite. Seine aktuellen Hundekumpels liebt er heiß und innig und er weint bitterlich, sobald auch nur einer von ihnen fehlt. Im neuen Zuhause wird es für ihn umso wichtiger sein, einen entspannten Artgenossen als Vorbild und emotionale Stütze zu haben.

Sind Sie der Mensch, der Kimba endlich mit ganz viel Herz, Sachverstand und Geduld dabei hilft, in ein halbwegs normales Hundeleben zu starten? Ihm viele positive Erfahrungen schenkt und ihm seine fürchterliche Angst nimmt? Dann melden Sie sich bei uns (Tel. 06251-66117, info@archenoah.de oder füllen Sie das Vermittlungsformular aus. Dann erfahren wir auch gleich etwas über Sie.)

Daten Kimba


 

Wie Kimba zu uns kam

Wir haben Kimba aus dem staatlichen Tierheim „Tierra Blanca“ geholt, da wir gerade etwas Platz in unserem Hundehaus hatten. Wir wollten eigentlich nur einen Hund von dort mitnehmen. Da Tierra Blanca aber dermaßen überfüllt war, nahmen wir die gesamte Hundetruppe mit, die sich eine Box teilte. Neben Kimba kamen so auch Kosmo, Kiwa und Kaijo zu uns.


Fotogalerie

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