Helios

ist vermittelt


 

Über Helios

Helios ist ein total verschmuster, gutmütiger, freundlicher und lieber Kerl, der trotz seiner Vorgeschichte Menschen vertraut und immer gerne bei ihnen ist. Jetzt, wo er immer mehr auftaut, wird er ein bisschen „frecher“, aber auf eine sehr süße und liebevolle Art: wenn wir seiner Meinung nach noch nicht fertig mit Schmusen sind, stupst er uns an oder knabbert an uns herum, bis wir weitermachen 😊.

Helios kommt sowohl mit Hündinnen als auch mit Rüden gut klar und wäre aufgrund seiner lebhaften Art sicher auch für eine Familie mit schon älteren Kindern ein toller Begleiter.

Helios hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Dieser liegt einfach in seinen Genen und sicherlich „durfte“ er ihn in der Vergangenheit – zumindest zeitweise – ausleben. Es bedarf also jeder Menge Bewegung, Beschäftigung und Erziehung, um diesen Trieb in die richtigen Bahnen zu lenken. Neben langen Spaziergängen braucht er auf jeden Fall auch viel Auslauf und Kopfarbeit. Nur so lasten sie ihn richtig aus und machen ihn glücklich!

Wenn Sie Hundeerfahrung haben, optimalerweise mit Jagdhunden, und diesem tollen Kerl ein Zuhause auf Lebenszeit schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns: Tel. 06251-66117 oder info@archenoah.de.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Helios


 

Wie Helios zu uns kam

Die Podencos Helios und Halvar wurden von einem jungen Spanier in der Nähe unseres Tierheims eingefangen. Er hatte gesehen, wie ein Mann, vermutlich ein Jäger, fünf Podencos buchstäblich aus dem Auto warf und davonfuhr! Nach mehreren Einfangversuchen konnte er uns zwei der fünf Podencos bringen. Die anderen drei blieben leider verschollen.

Die beiden waren in einem fürchterlichen Zustand. Helios hatte unzählige Verletzungen am ganzen Körper und einen völlig verdrehten, abstehenden Zahn, der ihm unheimliche Probleme beim Fressen bereiten musste. Außerdem war er nur Haut und Knochen und voller Flöhe. Halvar sah ähnlich schlimm aus: er hatte starke Hautprobleme, war völlig abgemagert und die Flöhe fraßen ihn förmlich auf.

Wir befürchteten das Schlimmste, als wir ihr Blut auf Mittelmeerkrankheiten untersuchten. Kaum ein Jäger gibt seinen Tieren irgendwelche Prophylaxen, die sie vor gefährlichen Mückenstichen schützen. Aber zu unserer großen Überraschung und Freude waren ihre Blutergebnisse in Ordnung. Lediglich Helios Ehrlichiose-Werte waren leicht erhöht, sodass er entsprechend behandelt wurde.

Viel schlimmer war jedoch ihr körperlicher und seelischer Zustand. Ein Tier fast verhungern zu lassen und es anschließend „wegzuwerfen“, ist mit Abstand das Widerwärtigste, was man einem Lebewesen antun kann. Wir können nur erahnen, was das mit Helios, Halvar und den anderen Podencos gemacht hat. Alles, was uns nun bleibt, ist, ihnen ein liebevolles Zuhause auf Zeit zu schenken und ihnen das wiederzugeben, was sie so lange vermissen mussten: echte Zuwendung, eine gute Versorgung und tiefe Wertschätzung.


Fotogalerie

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