Ginger

ist vermittelt


 

Über Ginger

Ginger ist ein total lieber und verspielter Podenco. Sein Jagdtrieb ist – rassetypisch – stark ausgeprägt. Gassigehen ohne Leine ist bei dieser Rasse so gut wie unmöglich. Dafür punktet Ginger mit einem unglaublich freundlichen und gutmütigen Wesen. Zudem ist er sehr anhänglich, verschmust und zutraulich. Trotz seiner schlimmen Vorgeschichte versteht er sich gut mit anderen Hunden. Eine Vermittlung als Zweithund ist also eine Option.

Ginger hat sich vor einiger Zeit eine Bänderdehnung in der rechten Vorderpfote zugezogen. Zunächst bekam er eine Stützbandage, um das Gelenk ruhigzustellen. Leider hat er diese aber nicht toleriert, sie hat ihn unglaublich gestört. Alternativ müsste er nun eigentlich operiert werden. Da man Ginger aber so gut wie nicht ruhigstellen kann und er jeden Trichter zerstört, den man ihm umbindet, macht eine OP keinen Sinn. Wenn wir ihn bspw. in eine Box sperren müssten, um ihn ruhigzustellen, würde er Höllenqualen leiden und komplett durchdrehen. Er ist eben durch und durch Podenco ☹.

Aktuell ist Ginger tagsüber in einem flachen Freilauf, der ihm keine Möglichkeit zum Klettern oder Springen bietet. Dadurch ist er zurzeit tatsächlich schmerz- und symptomfrei. Wir hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt. Die Bänderdehnung ist aber nach wie vor ein Thema und kann irgendwann wieder zu Problemen führen.

Leider wurde nun zu allem Überfluss auch noch Arthrose und Osteoarthrose bei Ginger festgestellt. Der arme Kerl bringt also einiges mit in sein neues Zuhause. Wir suchen für ihn liebevolle, aktive Menschen, die bereits über Podenco-Erfahrung verfügen und sich von den kleinen „Wehwehchen“ nicht abschrecken lassen. Dieser tolle Rüde wird Ihr Leben ganz sicher bereichern.

Daten Ginger

 


Wie Ginger zu uns kam

Wir haben Ginger aus dem staatlichen Tierheim Tierra Blanca auf Teneriffa herausgeholt. Er wurde von anderen Hunden bis auf die Eingeweide zerbissen. Die Beißereien waren so schlimm, dass sogar eine seiner Rippen brach. Als Notfall nahmen wir Ginger zu uns, um noch Schlimmeres zu verhindern.


Fotogalerie

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