Cisnera

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Cisnera

Cisnera stammt von dem gleichen Jäger wie Gilda und hat ein ganz ähnliches Wesen. Sie ist sehr freundlich, lieb, ein bisschen verrückt und die Verschmusteste von allen. Sie könnte den ganzen Tag nur mit uns kuscheln, ohne jegliche Unterbrechung 😊.

Sie ist anfangs etwas schreckhaft und zurückhaltend, was wir sehr oft bei Hunden erleben, die in ihrem Leben noch nicht wirklich viel kennenlernen konnten. Da sie bisher als Jagdhund bei einem spanischen Jäger lebte, müssen wir davon ausgehen, dass sie nicht annähernd das kennt, was andere Hunde in ihrem Alter und in der zivilisierten Welt kennen. Sie muss also noch viel lernen. Das wird aber für sie kein Problem sein, denn sie ist eine ganz aufgeweckte und verspielte Hundedame.

Die künftigen Besitzer sollten bereits über Podenco-Erfahrung verfügen. Den Besuch einer guten Hundeschule empfehlen wir grundsätzlich allen Hundebesitzern, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, mit dem Hund zu arbeiten und seinem Vierbeiner auch die Möglichkeit zu bieten, Kontakt zu Artgenossen zu haben. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Hundetrainer mit positiver Verstärkung und viel Liebe arbeiten, und nicht mit Dominanz oder Gewalt.

Ansonsten hat Cisnera ein gewisses Temperament, ist manchmal etwas zu wild und in der Regel verträglich mit anderen Hunden. Am liebsten mag sie Welpen und verspielte Hunde. Da sie selbst ziemlich dominant ist, kann sie es natürlich nicht sonderlich leiden, wenn sich andere Weibchen „aufspielen“.

Natürlich hat sie ihren Genen und ihrer bisherigen Erziehung entsprechend ausgeprägten Jagdtrieb, den die künftigen Besitzer nicht unterschätzen dürfen. Bisher wurde sie dazu animiert und ausgebildet, alles zu jagen, was sich bewegt. Das wird wohl auch nie ganz aus ihr herauszubekommen sein. Möglicherweise kann sie also niemals ohne Leine laufen. Das muss Ihnen bewusst sein, wenn Sie sich für Cisnera interessieren. In diesem Fall wäre eine lange Schleppleine eine gute Alternative, um ihr trotzdem einen gewissen Bewegungsradius und ein Gefühl von Freiheit zu bieten.

Die Hübsche braucht täglich sehr viel Bewegung und Beschäftigung. Inzwischen gibt es in fast jeder größeren Stadt Freiläufe, die extra für solche Jagdhunde geschaffen wurden. In diesen können sie sich ordentlich auspowern. Auch joggen, Fahrradfahren, wandern, Suchspiele etc. sind eine gute Möglichkeit, Cisnera auszulasten.

Aktuell wird sie noch wegen Anaplasmose behandelt. Es wird also noch einige Wochen dauern, bis sie in ein neues Zuhause fliegen kann.  Wenn Sie aber jetzt schon wissen, dass Sie dieser lebhaften Maus ein Körbchen auf Lebenszeit schenken möchten, dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@archenoah.de oder füllen Sie das Vermittlungsformular aus. Auch ein Anruf unter 06251-66117 ist möglich. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Cisnera


 

Wie Cisnera zu uns kam

Eine uns bekannte Tierfreundin wurde in ihrem Wohnort auf Teneriffa von einem Jäger kontaktiert. Er sei inzwischen zu alt, um noch auf die Jagd zu gehen und wollte seine extra dafür gehaltenen Podencos in gute Hände abgeben. Das ist äußerst ungewöhnlich, da nur wenige Jäger Mitgefühl oder Verantwortungsbewusstsein für ihre Jagdhunde haben und diese auf anderen Wegen „entsorgen“, wenn sie ausgedient haben.

Podencos fallen nicht einmal unter das spanische Tierschutzgesetz. Sie haben also den gleichen Stellenwert wie Nutztiere oder Ungeziefer – nämlich gar keinen. Die Tierfreundin kontaktierte uns und fragte, ob wir die drei Hunde aufnehmen könnten. Das taten wir dann auch.

Für Podencos aus Jäger-Haltung waren sie relativ gepflegt und vor allem sehr menschenfreundlich. Als wir aber genauer hinsahen, entdeckten wir viele Liegestellen, schlechtes Fell, Steine und Sand im Kot – und die drei rochen fürchterlich. Zumindest bekamen sie aber jährlich ihre Tollwutimpfung und waren gechippt. Das war mehr, als wir erwarten konnten. Cisnera hatte außerdem einen Leistenbruch, der inzwischen operiert wurde.


Fotogalerie

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