Aldea

Tierheim Arche Noah Teneriffa


 

Über Aldea

Aldea stammt von dem gleichen Jäger wie Gilda und Cisnera. Sie ist freundlich, lieb und verschmust. Leider ist sie von den dreien die schüchternste und schreckhafteste. Sie braucht noch eine Weile, bis sie in der „Menschenwelt“ angekommen ist.

Sie gehört zu den Hunden, die in ihrem Leben noch nicht wirklich viel kennenlernen konnten und quasi bei Null anfangen, ähnlich einem Welpen. Die Haltung bei dem Jäger war für spanische Verhältnisse zwar ganz ok, aber natürlich hat sie noch nie in einem Haus gelebt, war noch nie in der Stadt, am Strand oder mit beim Einkaufen. Ob Autos, Fernseher, Menschenmengen, Geräusche oder Fremde, für Aldea sind das alles neue Eindrücke, die sie langsam und in kleinen Schritten lernen muss. Ihre künftigen Besitzer sollten auf jeden Fall über Podenco-Erfahrung verfügen und ihr mit Geduld und viel Liebe die Welt erklären.

Auch das Gassigehen musste Aldea erst lernen. Inzwischen läuft sie recht gut an der Leine, solange keine Eidechse vorbeihuscht. Wenn das aber passiert, dann will sie nur eins … hinterher 😊!

Den Besuch einer guten Hundeschule empfehlen wir grundsätzlich allen Hundebesitzern. Bei Aldea ist dieser ganz besonders wichtig, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, mit dem Hund zu arbeiten und ihr auch die Möglichkeit zu bieten, Kontakt zu Artgenossen zu haben. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Hundetrainer mit positiver Verstärkung und viel Liebe arbeiten, und nicht mit Dominanz oder Gewalt.

Bei anderen Hunden entscheidet Aldea nach Sympathie, wobei sie Rüden grundsätzlich besser findet als Weibchen. Bei Mädels kann sie schon mal zickig werden.

Sie hat ihren Genen und ihrer bisherigen Erziehung entsprechend ausgeprägten Jagdtrieb, den die künftigen Besitzer nicht unterschätzen dürfen. Bisher wurde sie dazu animiert und ausgebildet, alles zu jagen, was sich bewegt. Das wird wohl auch nie ganz aus ihr herauszubekommen sein. Möglicherweise kann sie also niemals ohne Leine laufen. Das muss Ihnen bewusst sein, wenn Sie sich für Aldea interessieren. In diesem Fall wäre eine lange Schleppleine eine gute Alternative, um ihr trotzdem einen gewissen Bewegungsradius und ein Gefühl von Freiheit zu bieten.

Die Hübsche braucht täglich sehr viel Bewegung und Beschäftigung. Inzwischen gibt es in fast jeder größeren Stadt Freiläufe, die extra für solche Jagdhunde geschaffen wurden. In diesen können sie sich ordentlich auspowern. Auch joggen, Fahrradfahren, wandern, Suchspiele etc. sind eine gute Möglichkeit, Aldea auszulasten.

Aktuell wird sie noch wegen Filaria behandelt. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis sie in ein neues Zuhause fliegen kann.  Wenn Sie aber jetzt schon wissen, dass Sie dieser süßen Maus ein Körbchen auf Lebenszeit schenken möchten, dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@archenoah.de oder füllen Sie das Vermittlungsformular aus. Auch ein Anruf unter 06251-66117 ist möglich. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

PS: Falls Sie sich etwas ausführlicher über die Rasse Podenco Canario informieren möchten, finden Sie auf unserer Webseite einige Informationen: https://archenoah.de/informationen/wissenswertes/podenco-canario/.

Daten Aldea


 

Wie Aldea zu uns kam

Eine uns bekannte Tierfreundin wurde in ihrem Wohnort auf Teneriffa von einem Jäger kontaktiert. Er sei inzwischen zu alt, um noch auf die Jagd zu gehen und wollte seine extra dafür gehaltenen Podencos in gute Hände abgeben. Das ist äußerst ungewöhnlich, da nur wenige Jäger Mitgefühl oder Verantwortungsbewusstsein für ihre Jagdhunde haben und diese auf anderen Wegen „entsorgen“, wenn sie ausgedient haben.

Podencos fallen nicht einmal unter das spanische Tierschutzgesetz. Sie haben also den gleichen Stellenwert wie Nutztiere oder Ungeziefer – nämlich gar keinen. Die Tierfreundin kontaktierte uns und fragte, ob wir die drei Hunde aufnehmen könnten. Das taten wir dann auch.

Für Podencos aus Jäger-Haltung waren sie relativ gepflegt und vor allem sehr menschenfreundlich. Als wir aber genauer hinsahen, entdeckten wir viele Liegestellen, schlechtes Fell, Steine und Sand im Kot – und die drei rochen fürchterlich. Zumindest bekamen sie aber jährlich ihre Tollwutimpfung und waren gechippt. Das war mehr, als wir erwarten konnten.


Fotogalerie

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